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Family-Trip nach Berlin

In diesem Sommer sind wir ganz auf Städtereisen und Kurztrips eingestellt. Nachdem wir vor kurzem schon in Dresden und in Hamburg waren, stand nun Berlin auf unserem Plan. Was macht man, wenn man eine Städtereise mit Kindern und Jugendlichen unternimmt und sich das typische Gejammer ersparen möchte? Man lässt sie das Programm am besten mitentscheiden.


Entspannt anreisen

Wir haben uns dieses Mal für die Anreise mit der Bahn entschieden. Mit vorab reservierten Sitzplätzen an einer gemütlichen Vierergruppe hatten wir die Möglichkeit, zu lesen oder Gesellschaftsspiele zu spielen. Das erspart auf jeden Fall die Beschäftigungstherapie für die Kids während einer Autofahrt. Sofern die Bahn pünktlich ist – und das war sie in diesem Fall tatsächlich auch- kann ich diese Reiseform nur empfehlen. Entspanntes Ankommen ist damit garantiert.


Ankommen und Berlin erkunden

Da wir uns für eine frühe Zugfahrt entschieden haben, waren wir schon Mittags startklar. Nachdem wir im Motel One eingecheckt hatten, ging es auch schon los. Mit einem Tagesticket kann man günstig mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln quer durch die Stadt düsen. Eine tolle Sache, die ich in unserer Region doch echt vermisse. Bus- und Bahnfahren ist hierzulande ja echt kompliziert und teuer. Direkt am ersten Abend hatten wir die Begehung des Reichstages gebucht. Ja, das war tatsächlich auch der Wunsch unseres Kindes. Da ich zuletzt vor zehn Jahren in Berlin war und ich den Reichstag so noch nicht gesehen habe, war ich natürlich sehr gespannt. Hier empfiehlt es sich, die Tickets in jedem Fall frühzeitig vorab online zu reservieren. Und ich muss wirklich sagen, es lohnt sich sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Für Kinder gibt es via Kopfhörer eine kindgerechte Erzählung und man kann sich aussuchen, an welcher Stelle man sich was erklären lassen möchte.


Ein schöner Abend am Brandenburger Tor und am Berliner Dom

Anschließend wollten die Kinder unbedingt natürlich noch zum Brandenburger Tor und zum Dom. Am Dom gab es tolle Live-Musik und viele Leute saßen auf Bänken und Wiesen. Eine tolle Picknick-Atmosphäre. Wusstet ihr übrigens, dass Füchse im Berliner Stadtbild heutzutage dazugehören? Als kurz vor uns der erste Fuchs unseren Weg querte, dachten wir noch, wir hätten uns vertan. Wenig später lief mir aber wirklich unmittelbar einer vor die Füße.


Frühstückstipps Berlin

Ich gebe zu – ich genieße es, im Hotel zu frühstücken. Ist es doch so bequem und praktisch. Dieses Mal wollte mein Mann das aber absolut nicht, da er bei seinem letzten Berlinaufenthalt vor gut vier Jahren so tolle Frühstückscafes gefunden hat. Nun gut, zugegebenermaßen war ich etwas skeptisch, da unsere Vorstellungen von netten Locations doch oft sehr unterschiedlich sind. Und erstmal mit Bus und Bahn 20 Minuten bis zum Prenzlauer Berg zu fahren, um zu frühstücken, hat mich auch nicht gerade umgehauen. Das hat sich aber ganz schnell geändert, nachdem wir angekommen sind. Vor Ort konnte man sich vor tollen und urigen Cafés gar nicht mehr entscheiden. Überall gab es frische und regionale Produkte, eine große Auswahl und was extrem aufgefallen ist: Total nette Teams, die sich viel Mühe gegeben haben, uns ein fantastisches Frühstück zu servieren. Wenn ihr also mal in Berlin seid, macht auf jeden Fall den Prenzlauer Berg unsicher.


Unsere Frühstücksfavoriten in Berlin

Unsere Lieblingscafés möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten:

Was noch machen in Berlin?

Wie sich jeder bestimmt vorstellen kann, ist Berlin nicht in vier Tagen entdeckt. Wer alle Sehenswürdigkeiten einmal gesehen haben möchte, steigt am besten in die Buslinie 100. Sie fährt in kurzen Abständen, so dass man aus- und einsteigen kann, wie es einem beliebt. Wir persönlich haben uns eher in Ostberlin verliebt. Mein absolutes Highlight ist und bleibt das Viertel rund um den Prenzlauer Berg. Kulinarische Vielfalt findet hier übrigens auch eine tolle Restaurantauswahl: Vietnamesisch, Thailändisch, Indisch oder das klassische Burger-Restaurant. Jeder Gourmet-Freund sollte hier fündig werden. Natürlich haben wir auch dem Berliner Fernsehturm einen Besuch abgestattet, haben uns im Dungeon gegruselt und einen Feierabendmarkt besucht. Fazit: Berlin mit Kindern kann man mal machen!

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